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Die HD-Busklemmen (High Density) enthalten im Gehäuse einer elektronischen
12-mm-Reihenklemmen 16 digitale Kanäle, haben identische Außenmaße wie bisherige Busklemmen und sind mit diesen kompatibel. Das Innenleben wurde jedoch komplett überarbeitet. Was vor Jahren noch undenkbar schien – eine Verdopplung der Kanalanzahl – lässt sich nun, aufgrund modernster Kontakttechnik und Elektronik, realisieren. Die allgemeine Weiterentwicklung der elektronischen Bauteile, die kleiner und mit weniger Verlustleistung ausgeführt sind, eine kompaktere Strukturtechnik in der Fertigung von Leiterplatten sowie neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren in der Kontakttechnik lieferten die Voraussetzung, um diesen Meilenstein in der I/O-Technik zu setzen.
Reduzierung der Schaltschrankfläche
Basis der Beckhoff-I/O-Systeme ist die 12-mm-Reihenklemme mit internem Systembus: dem K-Bus für die Busklemmen und dem E-Bus für die EtherCAT-Klemmen. Bei der Einführung der Busklemmen waren zunächst die 4-Kanal-Klemmen verfügbar. 2001 folgten dann die 8-kanaligen Digitalklemmen und 2004 die 8-kanaligen Analogklemmen in 12-mm-Bauform. Die Mehrzahl der von Beckhoff produzierten I/O-Klemmen sind Digitalklemmen. In den meisten Maschinen und Anlagen machen die Erfassung und Ausgabe von digitalen 24-V-Ein- und
-Ausgängen den Hauptteil der Steuerung aus. Die kompakten 16-Kanal-Busklemmen bieten hier neue Möglichkeiten bei der Projektierung: Die Verdoppelung der Kanaldichte führt zur Halbierung der benötigten Schaltschrankfläche; der Kanalpreis wird reduziert und die Montage vereinfacht.
Breites Anwendungsgebiet – kompaktere Maschinen
Die Vorteile der HD-Busklemmen lassen sich für ein breites Anwendungsgebiet, von der Gebäudeautomatisierung bis zum Maschinenbau, nutzen. Die Miniaturisierung im Bereich der Steuerungstechnik erlaubt es den Konstrukteuren, ihre Maschinen noch kleiner und kompakter zu bauen. Der reduzierte Volumenbedarf führt außerdem zu mehr Gestaltungsspielraum, da die Konstruktion weniger Rücksicht auf den Platzbedarf der Steuerung nehmen muss.
Werkzeuglose Montage
Trotz höherer Kanaldichte wird die Verdrahtung durch werkzeuglose Montage einfacher. Der Leiteranschluss erfolgt bei eindrähtigen Leitern werkzeuglos, in Direktstecktechnik, d. h. das Kabel wird einfach in die Kontaktstelle gesteckt. Das Lösen der Leitungen erfolgt, wie gewohnt, über die Kontakt-Entriegelung mit Hilfe eines Schraubendrehers. Die Stromaufnahme einer einzelnen Klemme ist auf
8 A, bzw. 0,5 A pro Kanal, begrenzt. Der zulässige Leiterquerschnitt für Aderleitungen mit Aderendhülse beträgt 0,14…0,75 mm2, bei Einzeladerndraht massiven 0,08…1,5 mm2 und bei feindrähtigen Leitern 0,25…1,5 mm2.

Die neuen 16-Kanal-Klemmen sind sowohl für das Busklemmen- als auch für das EtherCAT-Klemmensystem verfügbar.
Produktübersicht 16-Kanal-Klemmen
Die übliche Farbkodierung für die Signalarten ist auch bei den HD-Busklemmen wiederzufinden. Die Kodierung ist in das LED-Display integriert. |
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Die HD-Busklemmen mit 16 Anschlusspunkten zeichnen sich durch eine besonders kompakte Bauform aus, da die Packungsdichte im 12-mm-Gehäuse doppelt so hoch ist wie bei den Standard-Busklemmen. Eindrähtige und mit einer Aderendhülse versehene Leiter können ohne Werkzeug direkt in die Federklemmstelle gesteckt werden. |
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