Busklemmen

Flexible Anschlusstechnik

KLxxxx | Standardverdrahtung

KLxxxxMit verschiedenen Anschlussoptionen bietet das Busklemmensystem eine optimale Anpassung an die Anwendung. Die Busklemmen in der Ausführung KLxxxx enthalten Elektronik und Anschlussebene in einem Gehäuse. Im Unterschied dazu enthalten die Busklemmen vom Typ KSxxxx eine steckbare Anschlussebene. Die KM-Module integrieren eine Vielzahl von I/Os auf kleinster Fläche. Alle Klemmentypen sind busneutral und beliebig kombinierbar.


Die Standard-Busklemmen KL sind seit Jahren bewährt und integrieren die schraublose Federkrafttechnik zur schnellen und einfachen Montage.

KLx8xxDie HD-Busklemmen (High Density) mit 16 Klemmstellen zeichnen sich durch eine besonders kompakte Bauform aus, da die Packungsdichte auf 12 mm doppelt so hoch ist wie die der Standard-Busklemmen. Eindrähtige und mit einer Aderendhülse versehene Leiter können ohne Werkzeug direkt in die Federklemmstelle gesteckt werden.

 

 

KSxxxx | Steckbare Verdrahtungsebene

KSxxxxDie Busklemmen vom Typ KS enthalten eine steckbare Anschlussebene. Montage und Verdrahtung der KS-Serie werden wie bei der Baureihe KL durchgeführt. Im Servicefall erlauben die Busklemmen der Reihe KS, die gesamte Verdrahtung als einen Stecker von der Gehäuseoberseite abzuziehen. Das Unterteil kann, über das Betätigen der Entriegelungs-
lasche, aus dem Busklemmenverbund herausgezogen werden. Die auszutauschende Komponente wird hineingeschoben und der Stecker mit der Verdrahtung aufgesteckt. Dadurch verringert sich die Montagezeit und ein Verwechseln der Anschlussdrähte ist ausgeschlossen.

Die gewohnten Maße der Busklemme ändern sich durch den Stecker nur geringfügig. Der Stecker trägt ungefähr 3 mm auf; dabei bleibt die maximale Höhe der Busklemme unverändert.

Übersicht und Systematik in den Produktbezeichnungen werden weitergeführt: Es ist lediglich ein Buchstabe in der Bestellbezeichnung für die Kodierung des Steckers verwendet worden.

Leiterquerschnitte von 0,08 mm² bis 2,5 mm² können weiter in der bewährten Federkrafttechnik verwendet werden.

Eine Lasche für die Zugentlastung des Kabels stellt in vielen Anwendungen eine deutliche Vereinfachung der Montage dar und verhindert ein Verheddern der einzelnen Anschlussdrähte bei gezogenem Stecker.

 

KMxxxx | Steckbare Verdrahtung bei hoher Packungsdichte

KMxxxxMehr Sensorik und Aktorik machen Maschinen und Anlagen immer leistungsfähiger. Die Busklemme erfüllt die erhöhten Anforderungen an I/O-Signale durch ihre Modularität und ihre kompakte Bauform in bewährter Weise. Ergänzt wird das bestehende Busklemmensystem durch die Klemmenmodule KMxxxx in kompakter Bauform und erhöhter Packungsdichte. In vielen Anwendungsfeldern lassen sich durch geringeres Bauvolumen und einen anwendungsspezifischen Signalmix Kostenvorteile realisieren.

Die Klemmenmodule sind vollständig systemkompatibel und, wie die Busklemmen, busneutral und können somit an allen verfügbaren Beckhoff Buskopplern oder Busklemmen Controllern betrieben werden.

Die KM-Module werden, wie die Standard-Busklemmen, in das I/O-System eingereiht und mit dem internen Klemmenbus verbunden. Busklemmen und Klemmenmodule sind untereinander beliebig kombinierbar.

Die Verdrahtung erfolgt, wie bei den Busklemmen, werkzeuglos über Federkrafttechnik (Leitungsquerschnitt 0,5…1,5 mm²), allerdings ist die Anschlussebene steckbar.

Die Klemmenmodule kombinieren z. B. 16, 32 oder 64 digitale Ein- oder Ausgänge auf kleinster Fläche. Diese kompakte und flache Bauform ermöglicht eine extrem hohe Packungsdichte, sodass Schaltschränke und Klemmenkästen entsprechend kleiner dimensioniert werden können.

 

Digital-I/O-Module mit bis zu 64 Kanälen

Die KM-Module kommen beispielsweise dort zur Anwendung, wo ein hoher Bedarf an Standardsignalformen, wie digitalen I/Os, besteht. Die digitalen Ein-/Ausgangs-Klemmenmodule KM1xxx und KM2xxx enthalten 16, 32 oder 64 Kanäle in kompaktester Bauform. Ein I/O-Stecker hat jeweils acht Ein- bzw. Ausgänge. Die im Stecker integrierten Leuchtdioden zeigen den Signalzustand pro Kanal direkt am Leiter an. Je nach Anschlussart sind die Klemmenmodule mit 1- oder 3-poligem Steckverbinder lieferbar und ermöglichen den Anschluss in 1-, 2- oder 3-Leitertechnik.

 

Kundenspezifischer Signalmix

Neben den Standard-I/O-Typen sind die Klemmenmodule auch in kundenspezifischer Ausführung erhältlich, z. B. für den Einsatz in Serienmaschinen mit gleichen I/O-Kombinationen. In den Kombi-Klemmenmodulen sind die typischen Signalkombinationen der Automatisierungstechnik in einer Baugruppe zusammengefasst. Dies ermöglicht eine geringere Baugröße und Teilevielfalt bei erheblicher Kosteneinsparung.

 

Interface-Standards in der Busklemme

Neben der steckbaren Verdrahtung vereinfachen sensortypische Steckverbinder, wie D-Sub, RJ 45 oder BNC, den Einsatz des Busklemmensystems. Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Steckern können direkt und schnell mit dem Busklemmensystem verkabelt werden.

Ebenso erhältlich sind Relais- oder Powermodule, die entweder mit Standardrelais bestückt sind oder durch integrierte Elektronik Leistungen bis 16 A schalten.